Lachyoga und Indien – eine Symbiose wird 20 Jahre alt

 Lachyoga feierte am 13 März ihr 20. Geburtstag.  

In Indien spielt die Spiritualität und Philosophie für die Bevölkerung eine wichtige Rolle.  Unter anderem glaubt man an Tausende von Göttern und Wunder der Natur aber auch an Märchen, welche in der Bevölkerung unbekannt sind. Obwohl nicht alle Inder und Inderinnen Yoga ausüben, haben wir eine Affinität zu Yoga und verschiedene Arten von Yogas wie Karma Yoga, Raj Yoga, Hatha Yoga usw. sind weit verbreitet. Dass Lachyoga (LY) in Indien so stark verbreitet ist liegt einerseits an der Mentalität und dem Sozialleben der Inder und Inderinnen und an der Kreativität von seinem Gründer Madan Kataria. Aber auch das angenehme Wetter von Mumbai im Monat von März. In anderen Monaten wie Sommermonate oder an der Regenzeit wäre, so glaube ich, dies sicher nicht optimal.

Dazu kann man in Indien gewisse Dinge einfach machen nicht wie in vielen Ländern Europas, wie ich erfahren habe. In Europa gibt es, so meine ich, zu viele Vorschriften oder Regelungen, etwas Neues zu gründen oder zu praktizieren. Madan hatte eine Idee und wollte diese verwirklichen. So fragte er Spaziergänger im einen Park, ob sie mit ihm lachen wollen. Sie hatten sicher einige Bedenken aber waren bereit, mit ihm zu lachen. Die Präsenz von seine Frau Madhuri hat dies sicher erleichtert. Denn eine Frau dabei zu sein, verstärkt gewiss die Glaubwürdigkeit.

Nach 3 Tagen Lachen hatten die Spaziergänger genug und sagten, dass sie nicht mehr kommen. Sie wollten nicht mehr anhand der schlechten Witze lachen. Madan versprach nach einem weiteren Tag, neue Übungen zum Lachen mitbringen. So konnte er dieselben Menschen zu einer weiteren Lachsequenz motivieren. Mit neuer und anderer Technik Lachen ohne Grund, präsentierte. Dies war der Anfang des LY.

Ich hörte und sah bei BBC und CNN über einen Arzt in Mumbai, der ohne Grund lacht. Obwohl mir das Lachen in die Wiege gelegt wurde, war ich trotzdem neugierig und reiste ich nach Bombay.

Ich telefonierte Madan und stellte mich vor und bat um ein Interview. Er erzählte mir, dass ich früh morgens in den Lakhanwada Park kommen sollte, um selbst das zu erleben. In diesem Park hatte  er seine Bewegung gründet.

Am nächsten Morgen reiste ich dorthin, wo ich ihn traf. Es kamen etwa 80 Menschen, um in der Morgen – Dämmerung zu lachen.

Es ging los mit Ho ho ha ha ha. Als Journalist schaute ich neugierig zu und beobachtete dieses einmalige Erlebnis ganz genau. Nach etwa einer Stunde war das Lachen vorbei. Ich interviewte ihm und erlebte 2-3 Tage wieder bei der Morgendämmerung Lachyoga. Ich wollte spüren, welche Wirkung LY auf mich haben wird.

Nach meiner Rückkehr in die Schweiz behielt ich den Kontakt mit Madan. Mit der Zeit entwickelte sich eine freundschaftliche Beziehung zu ihm. Diese Freundschaft führte zu vielen heiteren Momenten in dem wir einander verschiedene Episoden und Geschichten erzählten.

In Indien hat LY bereits einen festen Platz in den Schulbüchern einiger Provinzen. In Europa braucht es für solche Entscheide eine Kommission, die das Ganze prüft und verschiedene Meinungen einholt. Madan versucht Lachyoga durch die Eröffnung der Lachuniversität in Bangalore zu akademisieren.

 

 

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