Macht Lachen schön?

In den USA sind sie ein „Must“ für Menschen, die den amerikanischen Traum leben: kreideweiß blitzende Zähne. Mit Natürlichkeit hat das wenig zu tun, dafür mit Zahnärzten, die nicht dabei erröten, wenn sie die Beiß er ihrer Kunden für astronomische Summen makellos bleichen.

Zähne zeigendes Lachen ist eine Art prähistorisches Muster. Als es weniger Zahnärzte gab, verriet der Zustand der Zähne weniger über den Geldbeutel, dafür umso mehr über die Gesundheit. Menschen, die lachend ihre gesunden Zähne zeigten, galten und gelten deshalb als schön. Doch das unterscheidet sich je nach Kulturkreis. Noch heute fordert die Etikette von Japanerinnen, ihren Mund mit der Hand abzudecken, sobald sich das kontrollierte Lächeln zu einem breiten Grinsen oder gar lustvollen Lachen mit Blick auf die Zähne weitet.

Vijay Singh, Lachyoga-Lehrer, Journalist, 2009

Lachen macht jung – bzw. lässt Lachende jünger aussehen. Lachfalten machen es schwieriger, das Alter einer Person zu erraten. Strahlt ein Mensch aus, dass er glücklich ist, macht ihn das attraktiver. Für eine Studie sollten Probanden unterschiedlicher Generationen das Alter von Gesichtern anhand von Fotos schätzen. Neutrale Gesichter wurden meist korrekt eingestuft. Das Alter derjenigen mit einer lachenden Miene wurde dagegen deutlich jünger eingeschätzt.* Freude kann so anstecken, dass lachende Menschen schön erscheinen und unser Herz anrühren.

(Quelle: Macht hat Lachen schön?, Harald-Alexander Korp, ISBN 978-3-938089-19-4)

Dieser Beitrag wurde unter Informationen, Lachyoga, Verschiedenes veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *