Lachyoga  kurz erklärt

 Lachen ist die beste Medizin

Hatten Sie heute schon Grund zum Lachen? Nur 15-mal am Tag lachen die Erwachsenen hierzulande - sagt die Statistik. Kinder hingegen glucksen über 400-mal täglich los.

Lachen ist die beste Medizin, es entspannt und stärkt das Immunsystem, kräftigt die Muskeln und inneren Organe und versorgt das Gehirn mit mehr Sauerstoff. So hilft es uns gesund und glücklich zu sein, ein ersehnter Wunsch von uns allen. Aber das Problem ist, wie lachen wir ohne Fremdeinwirkung wie Witze oder Comedy oder lustige Ereignisse.    

Ein indischer Arzt aus Mumbai entwickelte eine Lachtechnik, die ohne Auslöser, etwa in Form eines Witzes oder eines lustigen Films, auskam. Er nannte seine Methode das Lachyoga (LY). Eine Lachyoga-Einheit setzt sich aus diversen Atem-, Dehn-, Lockerungs- und natürlich Lachübungen mit pantomimischem Charakter zusammen. Ziel der Übungen ist es, aus dem anfangs künstlich herbeigeführten Lachen nach und nach ein echtes Lachen aus dem Bauch heraus zu erzeugen und anschliessend mit einem inneren Lächeln aus der Stunde zu gehen. Atem- und Entspannungsübungen helfen zusätzlich locker zu werden. Denn unser Körper bzw. unser Gehirn kann nicht zwischen natürlichem und künstlich erzeugtem Lachen unterscheiden.

Der Kopf wird frei, das Herz leichter und offener, weil der Körper beim Lachen sogenannte Glückshormone produziert und das Immunsystem stärkt. Menschen, die lachen, haben weniger Stresshormone wie Cortisol, Adrenalin oder Somatotropin im Blut.  Spezifische Übungen des Lachyogas sind auch sehr hilfreich bei depressiven Verstimmungen oder in der Burn-out-Prävention.

Am Ende des Lachyogas gibt es für einige Minuten einen fröhlichen Lachyoga-Bollywood Tanz